ANGEBOTE FÜR SCHULEN UND KINDERGÄRTEN ZUR AKTUELLEN AUSSTELLUNG IM KUNSTHAUS

Begleitend zur aktuellen Ausstellung im Kunsthaus Kaufbeuren bietet querKUNST interaktive Führungen mit Kreativ-Workshops für
Kindergartengruppen und Schulklassen an.

Kosten: 3 € pro Schüler/Kind (6 € in Kombination mit einem Kreativworkshop)
Dauer: ca. 45 Min. (in Kombination mit einem Kreativworkshop ca. 2h)


Kunsthaus Workshops mit Besuch der Ausstellung
»Crossing Cultures – der Farbholzschnitt in Europa und Japan 1900 – 1950«

Ausstellung im Kunsthaus vom 20.12.2017 – 22.04.2018

Die Ausstellung CROSSING CULTURES widmet sich den künstlerischen Wechselbeziehungen zwischen Japan und Europa im Medium des Farbholzschnitts. Rund 150 Werke von 50 Künstlerinnen und Künstlern veranschaulichen einen regen kulturellen und künstlerischen Austausch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind filigran geschaffene Blätter, die teils mittels höchst aufwendiger Drucktechniken hergestellt wurden. Die Motive berühren durch eine poetische Bildsprache und faszinierend schöne Farbnuancierungen. Charakteristische japanische Bildmotive kreuzen sich mit europäischen Sujets und Perspektiven.


Museumspädagogisches Angebot im Kunsthaus Kaufbeuren

Für Kindergärten


• Kunstdetektive

Mit Taschenlampe und Lupe erforschen die Kinder ausgewählte Werke der Ausstellung. Mit einem chinesischen Korb
können die Kinder mit allen Sinnen erfahren, aus welchen Bestandteilen die Farben der Bilder bestehen und welche Materialien
der Künstler verwendete. Im Anschluss dürfen die Kinder frei zu den Farben und Formen der Kunstwerke assoziieren
und ihrer Fantasie freien Lauf lassen.


• Kunstpoeten

Nach einer kurzen Einleitung zum Leben des Künstlers und der Vorstellung von drei ausgewählten Werken, wählen
die Kinder eines der Werke aus und erfinden dazu eine kurze Geschichte. Durch freies Assoziieren sollen die Kinder
dazu angeregt werden, sich länger mit einem Werk zu beschäftigen und dieses genau zu betrachten. Die Geschichte wird
in einfachen Sätzen festgehalten und dem Betreuer übergeben. Im anschließenden Workshop können die Kinder
zu ihrer Geschichte ein Bild in Mischtechnik gestalten.


Für Grundschule und Mittelschule

• Kunstdetektive (Grundschule)

Mit Taschenlampe und Lupe erforschen die Kinder ausgewählte Werke der Ausstellung. Mithilfe einer Museums-
pädagogin wird herausgefunden, welche Materialien und Techniken der Künstler bei seinem Werk verwendet hat.
Im Anschluss tauschen sie ihre Ergebnisse aus und erörtern, warum der Künstler sich wohl für diese Technik
entschieden hat und was er damit aussagen will.


• Kunstpoeten
(ab 3. Klasse)

Nach einer kurzen Einführung zu Künstler und Werk und inspiriert von den Bildern der Ausstellung schreiben die Schüler
kurze Texte oder Gedichte zu einem selbst ausgewählten Werk. Die Texte der Schüler werden am Ende vor dem Werk vor-
getragen und mit Hintergrundinformationen ergänzt. Das Assoziieren mit Wörtern soll die Schüler dazu anregen, sich
länger mit einem Werk zu beschäftigen und dieses genau zu betrachten. Im anschließenden Workshop können die Schüler
zu ihrem Text ihr eigenes Werk gestalten.

• Kunstforscher (ab 5. Klasse)

Im Rundgang durch die Ausstellung werden ausgewählte Werke oder auch unterschiedliche Künstler miteinander verglichen.
Zusammen suchen die Schüler nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten, was Material, Inhalt, Darstellungsweise, Technik etc.
betrifft. Die Ergebnisse werden auf einem großen Plakat festgehalten.
Folgende Fragen werden zum Abschluss erörtert: Wie wird ein Thema dargestellt? Was ist der Unterschied zwischen den Werken
der Ausstellung und Bildern aus den Medien und der Werbung? Was sind die Besonderheiten eines bestimmten Kunstwerks?


• Sprachkünstler
(für geflüchtete Kinder und Kinder mit Migrationshintergrund)

Mithilfe der Museumspädagogin benennen die Kinder die visuell wahrnehmbaren Elemente eines Werkes sowie die
im Werk verwendeten Materialien. In einem zweiten Schritt werden unterschiedliche Emotionen gesammelt, die der Betrachter
mit dem Kunstwerk verbindet. Anhand eines Spieles mit Wortkarten ordnen die Kinder den Werken abstrakte Begriffe und
Emotionen zu und spielen diese dann pantomimisch nach, um noch einmal die Begriffe zu wiederholen und sie sich einzuprägen.


Für weiterführende Schulen

• Kunstforscher
(ab 5. Klasse)

Im Rundgang durch die Ausstellung werden ausgewählte Werke oder auch unterschiedliche Künstler miteinander verglichen.
Zusammen suchen die Schüler nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten, was Material, Inhalt, Darstellungsweise, Technik etc.
betrifft. Die Ergebnisse werden auf einem großen Plakat festgehalten.
Folgende Fragen werden zum Abschluss erörtert: Wie wird ein Thema dargestellt? Was ist der Unterschied zwischen den Werken
der Ausstellung und Bildern aus den Medien und der Werbung? Was sind die Besonderheiten der Kunstwerke in der Ausstellung?

• Kunstexperten (ab 8. Klasse/ Mittelstufe)

Die Schüler bekommen eine kunsthistorische Einordnung der Werke der Ausstellung vermittelt und können sich so ein Bild von der jeweiligen Zeit machen. Geschichtliche und gesellschaftliche Zusammenhänge werden erklärt und die daraus resultierenden Tendenzen aufgezeigt. Begriffe wie Abstraktion, räumliche Darstellung, künstlerische Stilmittel, Mal-, bzw. Drucktechnik, Bildausschnitt, Farbwahl, Bildkomposition werden anhand von Beispielen erläutert und in der Gruppe diskutiert.


• Kunstpoeten (für alle Klassenstufen)

Nach einer kurzen Einführung zu Künstler und Werk und inspiriert von Bildern der Ausstellung schreiben die Schüler kurze Texte
oder Gedichte zu einem selbst ausgewählten Werk. Die entstandenen Ideen und Interpretationen der Schüler werden vor dem Werk der Gruppe vorgetragen und mit Hintergrundinformationen von der Museumspädagogin ergänzt. Durch freies Assoziieren mit Wörtern sollen die Schüler dazu angeregt werden, sich länger mit einem Werk zu beschäftigen und es genau zu betrachten. Im anschließenden Workshop können die Schüler zu ihrem Text ihr eigenes Werk gestalten.



Praktische Workshops für Kindergarten, Grundschule, Unterstufe und Mittelstufe
Kosten: 7 € pro Kind/Schüler

• Tiergeschichten-Stempelbilder (Kindergarten, Grundschule, Unterstufe)

Inspiriert durch die Bilder der Ausstellung erfinden die Schüler in Gruppenarbeit eine kurze Geschichte über ihr Lieblingstier und
illustrieren diese. Die Bilder werden in eine Moosgummiplatte geritzt und mit Druckfarbe auf Papier gedruckt. Am Ende bekommt
jede Gruppe sein eigenes gedrucktes Faltbuch (Leporello).




• Winterlandschaft-Collage (Kindergarten, Grundschule)

Inspiriert durch Landschaftsbilder der Ausstellung gestalten die Kinder mit Schere und Kleber winterliche Landschaften mit Bergen, Tälern, Bäumen und Seen. Mit Korken oder den Fingern werden dann weiße Schneeflocken über die Collage getupft.



 
Märchenwelt
(Kindergarten, Grundschule)

Mit stumpfen Bleistiften ritzen die Kinder eine Märchenfigur in eine Moosgummiplatte. Die Platten werden farbig eingewalzt
und dann abgedruckt. Die Platten können mehrmals in unterschiedlichen Farben gedruckt werden oder die Kinder können mehrere Druckplatten mit unterschiedlichen Motiven anfertigen.


Muster und Ornamente aus Japan (Unterstufe, Mittelstufe)

Die Kinder fertigen ihre eigenen Stempel aus Korken, Schnüren, Karton und Moosgummi an. Mit Bleistift werden Figuren und
stilvoll dekorierte Innenräume vorgezeichnet. Die Kleidung der Personen sowie Tapeten, Vorhänge und Teppiche werden dann
mit unterschiedlichen Mustern mit Hilfe der Stempel bunt bedruckt.



• Stimmungsvolle Landschaften (Unterstufe, Mittelstufe)

Inspiriert durch die Landschaftsbilder der Ausstellung zeichnen die Kinder verträumte Landschaften und ritzen diese in Moosgummiplatten. oder malen sie auf Glasplatten. Dann werden die Platten mehrfarbig gedruckt. Mit der selben Druckplatte
entsteht eine Serie von verschieden farbigen Drucken – Bilder von Landschaften, die durch ihre Farbigkeit unterschiedliche
Stimmungen beim Betrachter hervorrufen.



 Experimentelle Druckwerkstatt (Mittelstufe)

Nach einer anschaulichen Führung durch die Ausstellung „Crossing Cultures“ experimentieren die Schüler mit Druckstöcken
und Farben. Drucken lässt sich nicht nur mit Holz, sondern auch mit Kartoffeln, alten Radiergummis, Pflanzen, PVC- oder Glasplatten. Bei diesem Workshop drucken die Teilnehmer zuerst farbige Hintergründe und Landschaften von bemalten Glasplatten.
Inspiriert durch die Bilder der Ausstellung entwickeln die Teilnehmer eine Figur oder Pflanzen in Skizzenform. Anschließend
werden Druckstöcke aus unterschiedlichen Materialien bearbeitet, um Figuren, Pflanzen und andere Details auf die farbigen Hintergründe zu drucken.



Info und Buchung unter info@querkunst-kaufbeuren.de oder 08343/923 178


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